Schriftgröße: AAA
Zuhause
in Würzburg
Grundsteinlegung am Hubland

Stadtbau Würzburg baut 175 neue Mietwohnungen

Fertigstellung soll Ende 2017 sein

Auf dem Gebiet der ehemaligen Leighton Barracks entsteht zur Zeit Würzburgs größtes Wohnungsbauprojekt  „Wohnen in Hubland“. Die Stadtbau Würzburg errichtet auf 12.000 Quadratmetern Fläche 175 barrierefreie und wärmegedämmte Mietwohnungen.  90 davon werden vom bayerischen Freistaat im Wohnungspakt Bayern gefördert.

An der Einfahrt zur Tiefgarage wurde jetzt feierlich der Grundstein gelegt. 

2016_06_03_Stadtbau_Hubland_Grundstein (72 von 73)

Die Grundsteinlegung am Freitag, 3. Juni war der fünfte von acht großen Meilensteinen für die Stadtbau bei diesem Projekt“. Eine aktuelle Tageszeitung, Baupläne und Skizzen des neuen Projekts haben die Verantwortlichen des Projekts: Stadtbau Geschäftsführer Hans Sartoris, Staatssekretär Gerhard Eck, Oberbürgermeister Christian Schuchardt und weitere Würdenträger aus Stadt und Freistaat in die „Zeitkapsel“ gepackt und hinter dem Grundstein eingemauert.

Es käme heutzutage nicht oft vor, dass man auf einer „grünen Wiese“ bauen kann, so Christian Schuchardt, das Stadtbau-Projekt sei  ein „Aushängeschild“ für die Stadt.

Die Grundvoraussetzungen sind hier natürlich bestens: eine zentrale Wohnlage, trotzdem ruhig und dank des anschließenden Landesgartenschaugeländes bietet das Hubland auch sehr viele Grünflächen. „Ein Projekt, das die Leistungsfähigkeit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft und auch die Wichtigkeit und Bedeutung des sozialen Wohnungsbaus dokumentiert“, erklärt Schuchardt weiter.

Der bayerische Staatssekretär Gerhard Eck erklärte die Wohnungsnot als „landesweites politisches Versagen“.  Vor allem in Bayern sei die Herausforderung dieses Problem zu lösen extrem schwierig. Er lobte die Stadtbau für ihr vorbildliches Engagement in der Realisierung von bezahlbarem Wohnraum. Laut Eck ist Würzburg, dank der Stadtbau, auf einem guten Weg, diese Probleme anzugehen und zu lösen.

Dabei galt sein Lob nicht nur für das Projekt am Hubland: „Auch bei vielen vorangegangen Projekten spiegelt sich das wider: Ganz aktuell möchte ich an dieser Stelle lobenswert anmerken, dass die Stadtbau auch kürzlich in Berlin den begehrten Deutschen Bauherrenpreis in der Kategorie Neubau für das Projekt Brunostraße erhalten hat.“
10,4 Millionen Euro an Fördergeldern des Freistaates fließen in das Bauvorhaben am Hubland. Trotz dieser ausgezeichneten Situation, müsse hier „noch ein großer Brocken frei finanziert werden“.

Für die kommunale  Wohnungsbaugesellschaft, die sich insbesondere dem bezahlbaren Wohnraum verpflichtet fühlt, ist die Gesamtinvestition von rund 40 Millionen Euro nicht nur durch Eigenkapital darstellbar, so Stadtbau Geschäftsführer Hans Sartoris. Das niedrige Zinsniveau , die KfW-Darlehen und die Wohnungsbauförderung des Freistaates ermöglichen es dem sozial orientierten Wohnungsbauunternehmen,  mehr als die Hälfte der Wohnungen im Hubland im geförderten Wohnungsbau zu realisieren. 

Das Projekt „Wohnen in Hubland“

Die Baustelle erstreckt sich auf einem Baufeld von 270 Metern und einer Breite von 40 Metern. In den neun Häusern entstehen 175barrierefreie Wohnungenim Energiestandard KfW 55 .
Zwischen 38 und 135 Quadratmetern groß werden die modernen Ein- bis Fünfzimmerwohnungen , alle  mit Balkon oder Terrasse. Sie alle entstehen in massiver Ziegelbauweise. Volker Halbach, von blauraum Architekten sieht das als besonders nachhaltig und energetisch sinnvoll. „Die Hamburger können sich ein Stück  abschneiden in welcher Qualität hier in Würzburg gebaut wird.“
Alle Wohnungen  sollen möglichst bis zum Beginn der Landesgartenschau im April 2018 bezogen sein.

Planungen begannen vor 3 Jahren

Die Vorbereitungen für das Projekt begannen  im Sommer  2013mit dem Beschluss des Stadtrates, das Baugrundstück an die Stadtbau zu verkaufen. „Kein Wohnungsbau ohne Grundstück, kein bezahlbarer Wohnungsbau ohne bezahlbares Grundstück“, so bringt es der Geschäftsführer der Stadtbau, Hans Sartoris auf den Punkt.

Insgesamt 19 Architekturbüros aus ganz Deutschland nahmen dann am Architektenwettbewerbs der Wohnungsbaugesellschaft teil. So fanden die Verantwortlichen einen Partner, der den hohen Erwartungen gerecht wird, und mit ihren Entwürfen überzeugte: blauraum Architekten GmbH  aus Hamburg in Arbeitsgemeinschaft mit Assmann beraten und planen.

„Eine Besonderheit bei diesem Projekt, die sich bewährt hat ist, dass das Verwaltungshandeln im Fachbereich Stadtumbau des Baureferates gebündelt wurde. Das hat uns sehr geholfen“, so Stadtbau Geschäftsführer Hans Sartoris. Die Baugenehmigung lag dann 2015 vor. Neben den Vertretern des Innenministeriums , der Regierung von Unterfranken und der Stadt Würzburg galt sein Dank an diesem besonderen Tag auch den Mitarbeitern der Stadtbau Würzburg, ohne die die zügige Realisierung des Projektes „Wohnen in Hubland“  nicht möglich wäre.
 

Wir sind für Sie da

Ihr Kundenzentrum

Mo. - Fr.
Di.
Do.

  8.30 - 12.00 Uhr
14.00 - 17.00 Uhr
14.00 - 18.00 Uhr

Stadtteilbüros

Ludwigstraße 8
97070 Würzburg
Tel.: 0931 / 3085-0