Stadtbau Würzburg kauft 312 Wohnungen

Im Rahmen eines offenen Bieterverfahrens hat die Stadtbau Würzburg GmbH 312 Wohneinheiten von der Dawonia Real Estate GmbH & Co. KG angekauft.

Die Wohnungen wurden in den Jahren 1960 bis 1980, die meisten Mitte der 1970er erbaut. 276 der 312 Wohneinheiten haben derzeit noch eine Sozialbindung.  Es handelt sich insgesamt um 22.456 m² Wohnfläche (Heuchelhof: 160 Wohneinheiten mit 11.750 m² Wohnfläche, Lengfeld: 152 Wohneinheiten mit 10.706 m² Wohnfläche). Die Stadtbau wird die bisher geltende Sozialcharta ohne Abstriche übernehmen, damit wird langfristig günstiger Wohnraum für die Mieter gesichert. Mindestens die Hälfte der Wohnungen wird auch nach Auslaufen der Sozialbindungen in der Mietpreis- und Belegungsbindung bleiben, so das Versprechen der Stadtbau.  
 
Sozialbindungen sind immer zeitlich befristet. Sie enden in der Regel, wenn die gewährten finanziellen Vorteile aufgebraucht sind. Mit Ablauf der Sozialbindung werden Sozialwohnungen automatisch zu normalen, freifinanzierten Wohnungen. Aufgrund von beispielsweise Umwandlungen in Eigentumswohnungen steigen in solchen Fällen die Mieten auf das marktübliche Niveau, und damit häufig erheblich, abhängig auch vom Sanierungsumfang.  
 
Am 30. September 2021 wird der Übergang der Wohnungen auf den neuen Eigentümer Stadtbau Würzburg GmbH rechtswirksam, die Mieter werden bereits vorab von Dawonia und Stadtbau über den Eigentümerwechsel informiert.