Die Bienen und der Stadtbau-Honig

Im vergangenen Jahr ist auf der Freifläche in der Otto-Richter-Straße ein Bienenvolk in den neu errichteten Bienenstock eingezogen. Imker Andreas Roser betreut den Stock und gibt einen Zwischenstand zum Projekt Stadtbau-Honig.

Das Zusammenleben von Mensch und Biene klappte bei der Stadtbau anfangs reibungslos.
Das Ergebnis: 15 Gläser Stadtbau-Honig für die angrenzenden Stadtbau-Mieter.
In der Stadt finden Bienen gute Voraussetzungen, um sich zu entfalten: „Paradoxerweise ist es für die Bienen besser als auf dem Land, denn hier ist eine große Vielfalt an Pflanzen und Bäumen in den Gärten.“ Die meisten landwirtschaftlichen Flächen seien für Bienen so viel wert wie eine asphaltierte Autobahn, so der Imker. Bei seiner Kontrolle im Winter musste Andreas Roser dann aber feststellen, dass das Volk nicht überlebt hatte:  „So ist leider die Natur – das ist sehr schade, denn der Bienenstaat hatte sich gut entwickelt.“

Ein neues Volk ist eingezogen
„Anfang April habe ich ein neues Bienenvolk angesiedelt“, erklärt der 61-Jährige. Eines seiner eigenen Völker hat hier nun ein neues Zuhause gefunden. Einmal pro Woche kommt Andreas Roser vorbei und schaut, wie es den Bienen geht.