Nachbarschaft bei der Stadtbau

Lebendige Nachbarschaft wird bei der Stadtbau schon immer groß geschrieben, jetzt in Zeiten der Ausgangsbeschränkung ganz besonders. Viele kreative Ideen und selbstverständliche Hilfsangebote zeigen, wie gut der Zusammenhalt in den Stadtbau-Nachbarschaften funktioniert.

Einkaufen für Nachbarn

Selbstorganisierte Einkaufshilfen gibt es in vielen Quartieren der Stadtbau. Mieterinnen und Mieter gehen für die Nachbarn einkaufen, die ihre Wohnung nicht verlassen können. So findet man an Haustüren Aushänge, auf denen Dinge vermerkt sind, die ein Nachbar benötigt. Beispielsweise Einkäufe im Supermarkt, der Drogerie oder Apotheke. Diese Besorgungen können von hilfsbereiten Hausbewohnern erledigt werden.

Zusammenhalt in der Krise

Reihum backen die Nachbarn Kuchen und stellen diesen dann frühlingshaft dekoriert in das Treppenhaus. So kann sich jeder Bewohner ein Stück der süßen Köstlichkeit holen.

Stadtbau bleibt Ansprechpartner

Die Kundenbetreuer haben ihren Arbeitsalltag auch an die neue Situation angepasst. Statt Vermietungsgespräche mit neuen Kunden, telefonieren sie mit älteren Mieterinnen und Mietern und erkundigen sich nach deren Befinden. Sie fragen nach, ob sie sich noch selbst versorgen können, oder ihnen Angehörige oder Nachbarn zur Seite stehen.